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Der Glaube die Hypothese ist die Grundlage der Wissenschaft. |
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Forschung der TheorieWarum soll das Fussballspiel mit Theorien und Forschungen verkompliziert werden? Müssen die Spieler bald Laborkittel tragen? Keine zwei Fussballspiele gleichen sich. Das Spiel mit dem Ball ist launisch und von vielen verschiedenen Einflüssen abhängig. Wird ihm nicht durch Untersuchungen und Statistiken sein Zauber weggenommen?In zwei Epochen erreichten die Spieler durch Erfahrung Kenntnis der jeweiligen strategischen Methoden, diejenigen des antiken und des klassischen Systems. Während diesen kultivierten Zeitspannen wurden ausgeglichene und wohlgeordnete Spiele genossen. Allerdings wurden beide Systeme unbewusst eingesetzt. Sie waren, wie jedes nicht wissenschaftlich untersuchte Kulturereignis, ein Halbwissen. Seit den Anfängen der modernen Epoche (d.h. seit der Abseitsregel von 1925) wird noch einmal aufs Geratewohl gespielt. Um die strategischen Gesetze des Fussballs zu beherrschen, muss man sie erforschen. Dies ist nichts anderes als von einer vernünftigen Hypothese ausgehen und feststellen, ob die beobachteten Ereignissen dadurch zufriedenstellend und widerspruchsfrei erklärt sind. Dann wird die Hypothese geglückt und wahr sein. Gleich wie die Kunstmalerei hat das Fussballspiel eine eigene Geometrie. Ihr Postulat ist die Deckung. Ricardo Olivós Arroyo sah den Ball vom Baum fallen, wie Isaac Newton den Apfel. Das Deckungsspiel ist logisch und exakt wie die Schwerkraftsgleichungen. Je mehr die Fussballtheorie durch Bücher und Projekte untersucht wird, desto besser wird sie verstanden sein. Je besser verstanden, desto herrlicher zum Ansehen und befriedigender zum Spielen wird Fussball sein.
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